Swimming & Beaches

Swimming & Beaches

The beaches and swimming spots in Malta offer a variety of options: sandy beaches, rocky coves, and docks can be found here.

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Coastal walk at Għajn TuffieħaFree

Coastal walk at Għajn Tuffieħa

Manikata

Hiking • Sunset

Ten kilometres along the cliffs between Golden Bay and Ġnejna Bay. Guided, no entry fee — bring water and sturdy shoes.

Mgarr ix-Xini, the picturesque bay in the south of GozoFree

Mgarr ix-Xini, the picturesque bay in the south of Gozo

Gozo

Tauchen • Strand • Gozo • Romantik

Mgarr ix-Xini is an idyllic, fjord-like bay on the southern coast of Gozo. Surrounded by steep cliffs, it offers crystal-clear water, excellent conditions for swimming and snorkeling, as well as a tranquil, natural atmosphere away from the larger beaches.

Diving the Blue Hole, Gozofrom 75 €

Diving the Blue Hole, Gozo

Dwejra, Gozo

Diving • Advanced

Malta’s best-known dive site: a natural rock shaft that leads out to the open sea below the surface. Two dives, equipment included.

Kayak tour around Cominofrom 55 €

Kayak tour around Comino

Comino

Kayak • Caves

Four hours on the water, circling the island with stops in sea caves and a snorkelling break in Santa Marija Bay.

45-Minute Jet Ski Blastfrom 100 €

45-Minute Jet Ski Blast

Hondoq Bay, Gozo

Short on time but craving adrenaline? The 45-Minute Jet Ski Blast is a high-energy sprint across Gozo’s crystal-clear water toward the world-famous Blue Lagoon and the stunning Crystal Lagoon in Comino. Feel the rush as you explore hidden sea caves, dive in for a refreshing snorkel and try fish feeding in Malta’s vibrant turquoise water. Fast, fun and the perfect first taste of a jet ski adventure in Gozo.

90-Minute Jet Ski Safarifrom 150 €

90-Minute Jet Ski Safari

Hondoq Bay, Gozo

Bereiten Sie sich auf eine unvergessliche 90-minütige Jet-Ski-Safari vor, bei der Abenteuer auf atemberaubende natürliche Schönheit trifft. Dies ist unsere beliebteste Tour – und es ist leicht zu erkennen, warum. Rasen Sie über das kristallklare Wasser der maltesischen Inseln, um die verborgenen Wunder von Comino und der dramatischen Südküste von Gozo zu entdecken: hohe Klippen, Meeresgrotten und zwei der schönsten Lagunen im Mittelmeer. Egal, ob Sie ein Adrenalinjunkie, ein Paar auf der Suche nach einer romantischen Auszeit oder eine Familie auf der Jagd nach Spaß sind, diese Reise ist für alle gemacht.

Jet Ski Sunset Adventurefrom 180 €

Jet Ski Sunset Adventure

Hondoq Bay, Gozo

Abenteuer • Sport • Gozo

Das ultimative Insel-Abenteuer — schnell, spaßig, unvergesslich

Buchten & Strände auf Gozo

Die besten Strände & Buchten auf Gozo.

Beaches & Coves

Wied il-GhasriMalta Isle Approved

Wied il-Ghasri

Gozo

Rocky cove

Wied il-Għasri is a spectacular, narrow gorge in northern Gozo that leads directly into the sea between high cliffs. The clear water and secluded location make the small pebble beach a special place for swimming and snorkeling.

Xlendi BayMalta Isle Approved

Xlendi Bay

Gozo

Rocky cove

Xlendi Bay is a picturesque bay in the southwest of Gozo, surrounded by steep cliffs and the popular coastal town of Xlendi. Clear waters, restaurants right on the promenade, and beautiful sunsets make the bay one of the island's most popular spots.

Hondoq BayMalta Isle Recommendation

Hondoq Bay

Gozo

Pebble beach

Hondoq Bay is a small, popular bathing cove in the southeast of Gozo overlooking Comino. It offers clear turquoise water, a small pebble beach, and good conditions for swimming and snorkeling.

Mgarr ix-XiniMalta Isle Recommendation

Mgarr ix-Xini

Gozo

Rocky cove

Mgarr ix-Xini is an idyllic, fjord-like bay on the southern coast of Gozo. Surrounded by steep cliffs, it offers crystal-clear water, excellent conditions for swimming and snorkeling, as well as a tranquil, natural atmosphere away from the larger beaches.

Marsalforn Bay

Marsalforn Bay

Gozo

Rocky cove

Marsalforn Bay is a lively bathing bay in the north of Gozo and the tourist center of the coastal town of Marsalforn. The sheltered bay offers clear water, a promenade with numerous restaurants and cafés, as well as good opportunities for swimming and snorkeling.

Ramla Bay

Ramla Bay

Gozo

Sandy beach

Ramla Bay is the most famous sandy beach in Gozo, particularly noted for its reddish-golden sand. The wide bay, surrounded by green hills, offers plenty of space for swimming and is especially popular with families and sunbathers.

Regionen zum Baden

Valletta
Malta

Valletta

Valletta passt auf eine Halbinsel von knapp einem Quadratkilometer und ist trotzdem die dichteste Ansammlung von Barockarchitektur im Mittelmeer. Die Ritter des Johanniterordens legten die Stadt nach der Großen Belagerung von 1565 auf einem Rasterplan an, mit Bastionen zum Grand Harbour hin. Wer vom Stadttor die Republic Street hinuntergeht, erreicht in zwanzig Minuten das andere Ende — unterwegs liegen die St. John’s Co-Cathedral mit Caravaggios „Enthauptung Johannes des Täufers", der Großmeisterpalast und die Upper Barrakka Gardens mit Blick auf die Drei Städte.

St John’s Co-CathedralGrand Harbour & Saluting BatteryUpper Barrakka GardensNational Museum of Archaeology
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Mdina
Malta

Mdina

Mdina war bis zur Ankunft der Ordensritter die Hauptstadt Maltas und trägt ihren Beinamen „Silent City" zu Recht: innerhalb der Mauern wohnen nur rund 250 Menschen, Autos sind fast vollständig ausgeschlossen. Die Gassen sind so schmal, dass sie den ganzen Tag Schatten werfen — angenehm im maltesischen Sommer. Vom Bastionswall blickt man über halb Malta bis zum Meer. Direkt vor dem Tor liegt Rabat mit den St. Paul’s Catacombs, einem frühchristlichen Grabsystem aus dem 4. Jahrhundert.

Mdina Gate & bastion walkSt Paul’s CathedralSt Paul’s Catacombs in RabatPalazzo Falson
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Gozo
Nachbarinsel

Gozo

Gozo liegt eine knappe halbe Stunde Fährfahrt von Ċirkewwa entfernt und funktioniert nach eigenen Regeln: terrassierte Felder statt Stadtverdichtung, Dörfer um überdimensionierte Kirchen, im Frühjahr sattgrüne Hügel. In der Inselmitte thront die Zitadelle über Victoria, dem Hauptort. An der Nordküste liegen die Salzpfannen von Xwejni, wo bis heute per Hand geerntet wird, im Süden die Ġgantija-Tempel — mit rund 5.600 Jahren älter als die Pyramiden von Gizeh.

Citadel of VictoriaĠgantija temples (UNESCO)Salt pans of XwejniRamla Bay with its red sand
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The three islands at a glance

M

Malta

The main island, with Valletta, Mdina, the Three Cities and countless beaches.

Area
246 km²
Population
~460,000
G

Gozo

The green, rural sister island of temples, cliffs and quiet.

Area
67 km²
Population
~37,000
C

Comino

The tiny, almost uninhabited island with the famous Blue Lagoon.

Area
3.5 km²
Population
~4

Baden & Strände auf Malta und Gozo: Felsküste, Sandstrände und die besten Badeplätze

Malta und Gozo sind hervorragende Inseln zum Baden – allerdings nicht unbedingt so, wie man es von klassischen Mittelmeerzielen mit kilometerlangen Sandstränden kennt. Wer auf Malta ankommt und überall breite, weiße Sandstrände erwartet, wird schnell feststellen: Sand ist auf Malta und Gozo eher die Ausnahme.

Der größte Teil der Küste besteht aus Felsen, Kalksteinplatten, kleinen Buchten und natürlichen Badeplätzen. Häufig führen Leitern direkt von den Felsen ins Meer. Was zunächst weniger komfortabel klingt, hat einen großen Vorteil: An vielen dieser Stellen ist das Wasser außergewöhnlich klar und Du kannst direkt ins tiefe Wasser steigen.

Die bekannten Sandstrände konzentrieren sich hauptsächlich auf den Norden und Nordwesten Maltas. Auf Gozo ist insbesondere die Ramla Bay mit ihrem charakteristischen rötlich-goldenen Sand bekannt.

Wer sich von der klassischen Vorstellung eines Strandes löst, entdeckt auf Malta und Gozo allerdings eine enorme Vielfalt an Badeplätzen – von kleinen Felsbuchten über natürliche Pools bis zu abgelegenen Stellen, die am besten mit einem Boot erreichbar sind.

Sand ist die Ausnahme

Die meisten Badeplätze auf Malta und Gozo liegen an der Felsküste. Statt über Sand ins Wasser zu laufen, legst Du Dein Handtuch auf eine flache Felsplatte und steigst über eine Leiter, eine natürliche Felskante oder direkt vom Felsen ins Meer.

Gerade rund um stärker bewohnte Küstenorte gehören solche Badeplätze zum Alltag. Was für Urlauber zunächst ungewohnt sein kann, ist für Einheimische vollkommen normal.

Der große Vorteil: Du hast keinen Sand an Handtüchern, Kleidung und Schuhen und kannst häufig direkt in mehrere Meter tiefes Wasser einsteigen. Gleichzeitig ist die Sicht unter Wasser an vielen Stellen ausgezeichnet.

Wer schwimmen und schnorcheln möchte, wird die felsige Küste daher häufig sogar interessanter finden als einen klassischen Sandstrand.

Wo gibt es Sandstrände auf Malta?

Die bekanntesten Sandstrände Maltas liegen überwiegend im Norden und Nordwesten der Hauptinsel.

Zu den bekanntesten gehören Mellieħa Bay beziehungsweise Għadira Bay, Golden Bay und Għajn Tuffieħa. Diese Strände entsprechen wesentlich stärker dem klassischen Bild eines Mittelmeerstrandes.

Gerade während der Hauptsaison haben die bekannten Sandbuchten allerdings einen entscheidenden Nachteil: Sie können sehr voll werden.

Wer Malta im Juli oder August besucht, sollte daher nicht davon ausgehen, an den bekanntesten Sandstränden eine einsame Bucht vorzufinden. Malta ist klein, und die Zahl größerer Sandstrände ist begrenzt. Entsprechend konzentrieren sich Einheimische und Urlauber auf dieselben Orte.

Ramla Bay: der bekannteste Sandstrand auf Gozo

Auf Gozo ist vor allem die Ramla Bay bekannt. Sie gehört zu den wenigen größeren Sandstränden der Insel und fällt durch ihren rötlich bis goldfarbenen Sand auf.

Ramla ist deshalb deutlich anders als die typischen felsigen Badeplätze auf Malta und Gozo. Der Einstieg ins Wasser ist unkomplizierter und insbesondere dann angenehm, wenn Du lieber klassisch vom Strand ins Meer gehst.

Durch ihre Bekanntheit ist Ramla allerdings kein Geheimtipp. In der Hauptsaison kann es entsprechend voll werden.

Trotzdem gehört die Bucht zu den Badeplätzen, die Du bei einem längeren Aufenthalt auf Gozo mindestens einmal besuchen solltest – allein schon deshalb, weil sie sich landschaftlich deutlich von vielen anderen Küstenabschnitten unterscheidet.

Felsstrände gehören auf Malta einfach dazu

Der Begriff „Felsstrand“ kann etwas irreführend sein. Du solltest Dir darunter nicht zwangsläufig eine unbequeme Ansammlung großer Steine vorstellen.

Viele Badeplätze bestehen aus relativ flachen Kalksteinflächen. Dort kannst Du Dein Handtuch ausbreiten, Dich sonnen und anschließend über Leitern oder natürliche Einstiege ins Wasser gelangen.

Teilweise wurden an beliebten Stellen Leitern und Geländer installiert. An anderen Stellen erfolgt der Einstieg direkt über den Felsen.

Gerade diese Badeplätze gehören für uns zu Malta. Sie sind weniger klassisch als Sandstrände, bieten aber häufig hervorragende Bedingungen zum Schwimmen.

Die grünen Algenteppiche auf den Felsen

Eine interessante Besonderheit findest Du in verschiedenen Buchten und an flachen Felsküsten Maltas. Dort wachsen direkt am Wasser kleine Algen auf den Felsen.

Auf den ersten Blick sehen diese grünen Flächen so aus, als müssten sie extrem rutschig sein. Teilweise fühlen sie sich allerdings eher wie ein weicher Teppich an.

Ein Beispiel dafür findest Du rund um Pembroke.

Einheimische nutzen solche Stellen teilweise sehr selbstverständlich für den Ein- und Ausstieg. Statt gegen die Wellen anzukämpfen, lassen sie sich mit der Bewegung des Wassers auf die flacheren Felsen tragen.

Das sieht spektakulär aus und kann bei ruhigem Meer erstaunlich entspannt wirken.

Als Besucher solltest Du solche Einstiege trotzdem nicht blind nachmachen. Strömung, Wellengang und die Beschaffenheit der Felsen können sich unterscheiden. Was bei ruhiger See problemlos funktioniert, kann bei stärkerem Wellengang schnell unangenehm oder gefährlich werden.

Badeschuhe gehören ins Gepäck

Wenn Du auf Malta oder Gozo regelmäßig baden möchtest, gehören Badeschuhe zu den sinnvollsten Dingen im Reisegepäck.

Der Grund ist weniger der Strand als die Felsküste.

Kalkstein kann scharfkantig sein, und an natürlichen Einstiegsstellen musst Du teilweise über unebene oder spitze Felsen laufen. Unter Wasser kommen Steine, kleine Löcher und Meerestiere hinzu.

Gute Badeschuhe machen den Einstieg deutlich angenehmer und geben Dir auf felsigem Untergrund mehr Sicherheit.

Insbesondere wenn Du abgelegenere Buchten, natürliche Pools oder weniger ausgebaute Badeplätze besuchen möchtest, würden wir nicht darauf verzichten.

Baden am Blue Hole auf Gozo

Das Blue Hole bei Dwejra auf Gozo gehört zu den außergewöhnlichsten Bade- und Tauchplätzen der Insel.

Die Landschaft rund um Dwejra ist spektakulär. Statt eines klassischen Strandes findest Du hier eine raue Felsküste und einen natürlichen, vom Meer geformten Pool.

Gerade beim Blue Hole solltest Du allerdings wissen, worauf Du Dich einlässt.

Der Weg zum Wasser führt über felsigen und teilweise unebenen Untergrund. Flip-Flops sind dafür nicht unbedingt die beste Wahl. Feste Schuhe beziehungsweise zumindest Schuhe mit vernünftigem Halt sind für den Weg wesentlich angenehmer.

Für den Einstieg ins Wasser sind Badeschuhe ebenfalls sehr sinnvoll.

Vorsicht vor Seeigeln am Blue Hole

Beim Baden im Blue Hole solltest Du besonders auf Seeigel achten.

Das Gebiet ist durch seine Felsformationen teilweise vor direktem Wellengang und Witterung geschützt. In Löchern und Spalten unter Wasser können sich zahlreiche Seeigel befinden.

Gerade wenn Du Dich an Felsen abstützt oder auf einen vermeintlich freien Unterwasserfelsen trittst, solltest Du vorher genau hinsehen.

Seeigel sind grundsätzlich kein Grund, auf das Baden zu verzichten. Du solltest nur nicht unachtsam zwischen den Felsen herumlaufen.

Badeschuhe reduzieren das Risiko zusätzlich. Noch wichtiger ist allerdings, bewusst zu schauen, wohin Du trittst und wo Du Deine Hände ablegst.

Das Wasser rund um das Blue Hole ist häufig so klar, dass Du den Untergrund gut erkennen kannst.

Blue Hole ist kein klassischer Badestrand

Das sollte bei der Planung ebenfalls berücksichtigt werden: Das Blue Hole ist kein Strand, an dem Du einfach Dein Handtuch in den Sand legst und entspannt ins flache Wasser läufst.

Du kommst wegen der Landschaft, des Wassers, der Felsformationen und der außergewöhnlichen Umgebung.

Für kleine Kinder, Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Besucher, die einen besonders einfachen Zugang zum Meer suchen, gibt es angenehmere Badeplätze auf Gozo.

Wenn Du felsige Küsten und natürliche Badeplätze magst, ist Dwejra dagegen eine der interessantesten Regionen der Insel.

Baden vom Boot: eine der besten Möglichkeiten auf Malta und Gozo

Eine unserer liebsten Möglichkeiten, auf Malta und Gozo schwimmen zu gehen, beginnt überhaupt nicht an einem Strand.

Fahr mit einem Boot raus, such Dir eine ruhige Bucht, ankere dort und geh direkt vom Boot ins Wasser.

Das verändert das Badeerlebnis komplett.

Statt mit vielen anderen Menschen an einem bekannten Strand zu liegen, kannst Du kleinere Buchten und Küstenabschnitte erreichen, die von Land aus schwierig oder teilweise überhaupt nicht zugänglich sind.

Gerade rund um Gozo und Comino gibt es dafür hervorragende Möglichkeiten.

Warum Baden vom Boot so entspannt ist

Der größte Vorteil ist die Ruhe.

Während sich an bekannten Stränden und Sehenswürdigkeiten teilweise sehr viele Menschen konzentrieren, können wenige hundert Meter Entfernung bereits einen erheblichen Unterschied machen.

Vom Boot springst Du direkt ins Meer und musst Dich weder um einen geeigneten Platz für Dein Handtuch noch um einen felsigen Einstieg kümmern.

Außerdem kannst Du Deinen Badeplatz wechseln. Wird eine Bucht voller oder ändern sich Wind und Wellen, fährst Du einfach weiter.

Das Wasser wirkt abseits stark frequentierter Badeplätze häufig noch klarer, und Du kannst direkt vom Boot schnorcheln.

Gerade an heißen Sommertagen ist das für uns eine der angenehmsten Arten, Malta und Gozo zu erleben.

Gozo und Comino vom Wasser entdecken

Besonders interessant ist ein Bootsausflug rund um Gozo und Comino.

Vom Wasser aus siehst Du erst, wie zerklüftet die Küsten tatsächlich sind. Zwischen hohen Felswänden liegen kleine Buchten, Höhlen und geschützte Bereiche, die von Straßen und Wanderwegen teilweise kaum sichtbar sind.

Dadurch kannst Du Badeplätze erreichen, die mit dem Auto überhaupt nicht zugänglich sind.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jede beliebige Stelle zum Ankern geeignet ist. Wind, Strömung, Wassertiefe, Untergrund und lokale Regeln müssen berücksichtigt werden.

Wenn Du keine Erfahrung mit Booten hast, ist ein Boot mit Skipper die entspanntere Variante.

Blue Lagoon auf Comino: schön, aber nicht einsam

Die Blue Lagoon gehört zu den bekanntesten Badeplätzen Maltas. Das Wasser zwischen Comino und Cominotto kann tatsächlich beeindruckend türkis erscheinen.

Allerdings ist die Blue Lagoon längst kein Geheimtipp mehr.

In der Hauptsaison ist sie eines der bekanntesten Ausflugsziele des maltesischen Archipels. Wer Ruhe sucht, sollte daher nicht ausschließlich wegen eines entspannten Strandtages zur Blue Lagoon fahren.

Vom Boot aus wird die Situation interessanter. Du bist flexibler und kannst nach dem Besuch der bekannten Lagune weitere Buchten rund um Comino ansteuern.

Unser Ansatz wäre daher nicht, einen ganzen Tag ausschließlich auf die Blue Lagoon auszurichten. Sie lässt sich besser als ein Stopp während eines Bootstages rund um Comino und Gozo einplanen.

Schnorcheln auf Malta und Gozo

Die felsige Küste hat einen weiteren großen Vorteil: Sie eignet sich hervorragend zum Schnorcheln.

An einem Sandstrand besteht der Untergrund hauptsächlich aus Sand. Rund um Felsen, Höhlen und Unterwasserformationen gibt es dagegen wesentlich mehr zu entdecken.

Das klare Wasser macht Malta und Gozo deshalb für Schnorchler interessant.

Eine einfache Schnorchelmaske kann sich bereits lohnen, wenn Du regelmäßig an Felsbuchten baden gehst. Dafür musst Du keinen organisierten Tauchausflug buchen.

Besonders an ruhigeren Tagen kannst Du an vielen Stellen direkt vom Ufer aus losschnorcheln.

Das Meer ist nicht jeden Tag gleich

Eine der wichtigsten Regeln beim Baden auf Malta und Gozo ist gleichzeitig eine der einfachsten: Beurteile einen Badeplatz jeden Tag neu.

Eine Felsbucht, die gestern vollkommen ruhig war, kann heute durch Wind und Wellen deutlich schwieriger sein.

Das ist insbesondere bei Badeplätzen mit felsigem Einstieg wichtig. An einem Sandstrand kannst Du bei kleinen Wellen häufig relativ problemlos wieder an Land laufen. An einer Felsküste muss der Ausstieg dagegen genau an einer bestimmten Stelle funktionieren.

Starker Wellengang kann einen eigentlich einfachen Ausstieg erheblich schwieriger machen.

Wenn Einheimische an einer Stelle trotz Sommerwetter nicht ins Wasser gehen, hat das häufig einen Grund.

Wind entscheidet über den richtigen Badeplatz

Malta und Gozo sind kleine Inseln. Das ist beim Baden ein Vorteil.

Wenn auf einer Seite der Insel starker Wind und unangenehme Wellen herrschen, kann die gegenüberliegende Küste wesentlich ruhiger sein.

Es lohnt sich deshalb, den Badeplatz nicht mehrere Tage im Voraus fest einzuplanen. Prüfe morgens Wind und Wetter und entscheide anschließend, welche Küstenseite besser geeignet ist.

Gerade auf Gozo sind die Entfernungen kurz genug, um spontan auf die andere Seite der Insel zu fahren.

Das ist häufig effektiver, als unbedingt an einem bestimmten Strand festzuhalten.

Baden mit Kindern auf Malta und Gozo

Mit kleinen Kindern sind Sandstrände häufig unkomplizierter als felsige Badeplätze.

Ein flacher Einstieg, Sand zum Spielen und ein gut zugänglicher Strand machen den Tag einfacher. Deshalb sind größere Sandbuchten für Familien besonders interessant.

An Felsstränden solltest Du genauer prüfen, wie der Einstieg aussieht. Eine Leiter direkt in mehrere Meter tiefes Wasser eignet sich offensichtlich nicht für jedes Kind.

Auch Schatten ist ein Thema. Viele Felsflächen bieten keinerlei natürlichen Schatten. Ein Sonnenschirm oder anderer Sonnenschutz kann deshalb wichtig sein.

Sonnenschutz wird schnell unterschätzt

Malta liegt weit im Süden Europas. Im Sommer ist die Sonneneinstrahlung entsprechend intensiv.

Gerade auf einer hellen Kalksteinfläche wird die Hitze schnell unangenehm. Gleichzeitig sorgt der Wind am Meer dafür, dass Du die Sonne teilweise weniger stark wahrnimmst.

Das macht Sonnenbrand besonders tückisch.

Bei einem längeren Badetag gehören ausreichender Sonnenschutz, Wasser und nach Möglichkeit Schatten dazu.

Auf abgelegenen Felsbuchten gibt es häufig weder Kiosk noch Strandbar. Alles, was Du für mehrere Stunden benötigst, solltest Du deshalb mitnehmen.

Welche Schuhe braucht man zum Baden auf Malta?

Für einen klassischen Sandstrand reichen normale Sandalen oder Flip-Flops.

Wenn Du Malta und Gozo allerdings richtig erkunden möchtest, empfehlen wir zusätzlich vernünftige Badeschuhe und für manche abgelegenen Badeplätze normale feste Schuhe.

Gerade Wege zu natürlichen Pools und Felsbuchten können uneben sein.

Das Blue Hole auf Gozo ist ein gutes Beispiel. Die eigentliche Distanz ist nicht das Problem. Der felsige Untergrund macht den Weg anspruchsvoller als einen normalen Spaziergang zum Strand.

Wann kann man auf Malta und Gozo baden?

Die klassische Badesaison liegt in den warmen Monaten. Im Hochsommer erreicht das Meer angenehme Temperaturen und Baden gehört praktisch zum Alltag.

Auch außerhalb der absoluten Hochsaison kann das Wasser noch attraktiv sein. Gleichzeitig sind Strände und Buchten dann wesentlich leerer.

Wer hauptsächlich zum Schwimmen, Schnorcheln und für Bootsausflüge kommt, findet die Randmonate deshalb teilweise angenehmer als Juli und August.

Im Hochsommer hast Du dagegen die höchsten Temperaturen, sehr lange Tage und typisches Badewetter – musst Dir die bekannten Plätze aber mit entsprechend mehr Menschen teilen.

Sandstrand oder Felsbucht: Was ist besser?

Das hängt davon ab, was Du suchst.

Für Familien, kleine Kinder und einen klassischen Strandtag ist Sand häufig angenehmer. Du kannst problemlos ins Wasser laufen, Dich hinlegen und einen ganzen Tag am selben Ort verbringen.

Wenn Du gut schwimmen kannst und klares Wasser bevorzugst, sind die Felsbuchten häufig spannender.

Du steigst direkt ins tiefere Wasser, kannst schnorcheln und findest teilweise deutlich ruhigere Plätze.

Nach einiger Zeit auf Malta oder Gozo kann sich die eigene Wahrnehmung deshalb verändern. Der fehlende Sand wirkt irgendwann weniger wie ein Nachteil. Stattdessen beginnt man, die Felsküste als Teil des besonderen Badeerlebnisses der Inseln zu sehen.

Was solltest Du zum Baden auf Malta und Gozo mitnehmen?

Badeschuhe sind für uns eine der wichtigsten Empfehlungen. Dazu kommen guter Sonnenschutz, ausreichend Trinkwasser und eine Schnorchelmaske, wenn Du die Unterwasserwelt erkunden möchtest.

Bei abgelegenen Badeplätzen solltest Du zusätzlich prüfen, ob es vor Ort Restaurants, Kioske oder andere Infrastruktur gibt.

Wenn Du einen Felsstrand besuchst, kann außerdem eine etwas dickere Unterlage angenehmer sein als ein dünnes Strandhandtuch.

Für Bootsausflüge solltest Du möglichst wenig unnötiges Gepäck mitnehmen. Badesachen, Handtuch, Wasser, Sonnenschutz und Schnorchelausrüstung reichen meistens vollkommen aus.

Unser Fazit zu Stränden und Baden auf Malta und Gozo

Malta und Gozo sind keine klassischen Sandstrand-Inseln – und genau mit dieser Erwartung solltest Du anreisen.

Sand ist die Ausnahme. Felsen sind die Regel.

Die meisten Badeplätze bestehen aus Kalkstein, natürlichen Buchten und Felsplattformen mit Leitern oder direkten Einstiegen ins Meer. Wer ausschließlich breite Sandstrände sucht, hat im Norden Maltas sowie an der Ramla Bay auf Gozo die besten Möglichkeiten.

Wer sich dagegen auf die Felsküste einlässt, entdeckt eine andere Art von Badeurlaub. Das Wasser ist an vielen Stellen außergewöhnlich klar, Du kannst hervorragend schnorcheln und findest abseits der bekannten Sandstrände interessante Badeplätze.

Besonders faszinierend sind die natürlichen Felsformationen und teilweise mit kleinen Algen bewachsenen Bereiche direkt am Wasser, wie Du sie beispielsweise rund um Pembroke finden kannst. Sie gehören zu den Details, die Du erst bemerkst, wenn Du Malta nicht nur von den bekannten Stränden aus erlebst.

Beim Blue Hole auf Gozo solltest Du etwas vorsichtiger sein. Der Weg ist felsig und im Wasser befinden sich in Löchern und Spalten zahlreiche Seeigel. Badeschuhe gehören deshalb für uns unbedingt ins Gepäck.

Und wenn Du Malta und Gozo von ihrer entspanntesten Seite erleben möchtest, geh aufs Wasser. Mit einem Boot kannst Du ruhigere Buchten erreichen, ankern und direkt vom Boot schwimmen gehen. Weniger Menschen, häufig außergewöhnlich klares Wasser und die Freiheit, jederzeit den Badeplatz zu wechseln, machen einen Bootstag zu einer der besten Möglichkeiten, das Meer rund um Malta, Gozo und Comino wirklich zu erleben.